Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst im Saarland: GEW: Dringender Handlungsbedarf; 04/2017

GEW: Dringender Handlungsbedarf

Der Landesverband Saarland der GEW hat seine Forderungen an die Bildungspolitik für die kommende Legislaturperiode formuliert. Dringenden Handlungsbedarf sieht die GEW unter anderem bei Krippen und Kindertagesstätten.

»Das Saarland muss seine Bildungsausgaben deutlich steigern«

Dort müsse die Gruppengröße durch Verbesserung der Fachkraft-Kind-Relation gesenkt werden. Für die Schulen fordert die GEW einen Ausbau der Schulsozialarbeit und eine bessere Personalausstattung für besonders belastete Standorte. Lehrkräfte bräuchten mehr Unterstützung durch multiprofessionelle Teams, besonders für die Inklusion. Um dem Mangel an Lehrkräften zu begegnen, müsse die Absenkung der Eingangsbesoldung aufgehoben werden. Notwendig sei außerdem die Anhebung der Besoldung der Grund- und Hauptschullehrkräfte von A12 auf A13. Auch die Hochschulen benötigten eine bessere finanzielle Ausstattung. „Das Saarland muss seine Bildungsausgaben deutlich steigern, um im Wettbewerb mit anderen Bundesländern nicht abgehängt zu werden“, betont Andreas Sánchez Haselberger, der stellvertretende Landesvorsitzende der GEW.

Quelle: Beamten-Magazin 04/2017


 

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